Instant-Wissen: Herrenschokolade

Autor: World of Sweets am 19. Januar 2015
Herrenschokolade

Bissfeste Schokolade gibt es seit Mitte des 19. Jahrhunderts – und anfangs galt sie als süße und zartschmelzende Nascherei speziell für Kinder und Frauen. Die herbere, kräftigere und weniger süße Bitterschokolade soll sich durch den Begriff “Herrenschokolade” von anderen Sorten abgrenzen.

Somit erklärt sich auch der Namensursprung für die Herrentorte, die mit einer dunklen Kuvertüre überzogen ist.


Am 14.02. ist Valentinstag

Autor: World of Sweets am 19. Januar 2015
Valentinstag

Herzen, Blumen, Schokolade. Wer denkt, dass der Valentinstag eine Erfindung der Blumen- und Süßwarenhändler sei, der liegt falsch.

Der 14. Februar wurde im Jahr 469 als Gedenktag für den christlichen Märtyrer Valentinus eingeführt. Ob es sich hier um eine oder mehrere Personen handelt, die den gleichen Namen trugen, bleibt umstritten. So soll Valentin von Terni im 3. Jh. n.Chr. Soldaten trotz kaiserlichen Verbots nach christlichen Riten getraut haben und ihnen Blumen aus seinem eigenen Garten geschenkt haben. Ebenfalls wurde an diesem Tag der Göttin Juno als Schützerin von Ehe und Familie gedacht und Frauen Blumen geschenkt.

Die Verbindung dieses Tages mit romantischen Handlungen kommt aus England des 15. Jahrhunderts, wo am Hofe ein ausgiebiges Fest mit Dichterwettstreit und Tanz gefeiert wurde. Valentinspaare wurden am Vorabend ausgelost oder fanden sich am Tage selbst und konnten mit Versen und kleinen Geschenken um die Gunst des Anderen werben. Ab dem 19. Jahrhundert wurde es Brauch, dass sich Liebende dekorierte Karten mit Versen schickten. Mit den Auswanderungen wurde die Tradition mit nach Amerika genommen und kam nach dem Zweiten Weltkrieg durch US-Soldaten nach Deutschland.

Wenn Du Deine(n) Liebste(n) mit einer kleinen Aufmerksamkeit überraschen willst, hat World of Sweets eine große Auswahl süßer Überraschungen parat. Ob Herzen, Rosen aus Marzipan oder andere Geschenkideen – hier wirst Du garantiert fündig. Dein Geschenk soll ein süßes Versprechen auf mehr sein? Dann wirf doch einen Blick in unsere ‚nicht jugendfreien‘ Süßigkeiten – da wird das gemeinsame Naschen zur sinnlichen Angelegenheit.

Übrigens – in Japan beschenken am 14. Februar die Frauen ihre Angebeteten mit Schokolade, in der Hoffnung, einen Monat später von ihnen mit weißer Schokolade “zurück” beschenkt zu werden. In Finnland heißt der Valentinstag Ystävänpäivä – „Tag der Freundschaft“ – wo man sich auch unter Freunden beschenkt.


Instant-Wissen: Fruchtgummi vs. Weingummi

Autor: World of Sweets am 9. Januar 2015
Fruchtgummi

Es gibt sie in den verschiedensten Farben und Formen, in süß oder sauer, pur oder gezuckert. Die Rede ist von Gummibonbons. Aber worin genau liegt der Unterschied zwischen Weingummi und Fruchtgummi? Sind es nur zwei Bezeichnungen für das gleiche Produkt oder sind sie wirklich verschieden? Und ist in Weingummi tatsächlich Alkohol enthalten?

Die Hauptbestandteile von Gummibonbons sind Zucker, Glukosesirup und Verdickungsmittel. Hinzu kommen Frucht- und Pflanzenzusätze für Farbe und Geschmack sowie etwas Zitronensäure. Beim Einkochen unter Vakuum bleibt ein Wasseranteil von ca. 14 bis 18 Prozent in der gelierten Masse erhalten, wodurch die Süßigkeiten ihre charakteristische Konsistenz erhalten. Nach Zugabe der Geschmack und Farbe liefernden Zutaten wird die Mischung in Formen aus Stärke gegossen, die mit Hilfe von Gipsvorlagen in Puder gedrückt wurden. Nach dem Trocknungsprozess wird die Stärke durch Sieben entfernt – schon sind die bunten Süßwaren (fast) fertig. Sollen sie schön glänzen, erhalten die Bonbons nun eine Behandlung mit Wasserdampf, Pflanzenfett oder Bienenwachs. Andere werden in Kristallzucker gewälzt oder mit Schaumzuckermasse versehen.

Das am häufigsten verwendete Verdickungsmittel in Deutschland ist Gelatine vom Schwein. Für Menschen, die aus religiösen oder ernährungstechnischen Gründen auf dieses tierische Produkt verzichten müssen, gibt es einige Alternativen:

  • Gummi arabicum (EU-Kennzeichnung E 414) ist ein natürliches Bindemittel aus dem Pflanzensaft der Akazienrinde und war schon im alten Ägypten bekannt. Man findet den Stoff häufig in Gummibonbons aus dem Apothekenbereich.
  • Stärke wird aus Kartoffeln, Getreide, Reis, Mais oder Maniok (auch unter dem Namen Tapioka bekannt) gewonnen und ist farb- und geruchlos.
  • Agar-Agar (EU-Kennzeichnung E 406) wird aus Algen gewonnen und ist etwa 4-mal so wirksam wie Gelatine. Der Preis in Europa für Agar ist jedoch verhältnismäßig hoch, weshalb die Verwendung gering ist.

Zuckerfreie Gummibonbons werden in der Regel mit Fruchtsäften zubereitet und unter Verwendung von Ersatzstoffen gesüßt.

Und wie sieht es nun mit Weingummi aus? Ja, in der Rezeptur ist tatsächlich Wein enthalten, aber der Alkohol verfliegt beim Kochen, so dass auch Kinder bedenkenlos davon naschen können. Englische Weingummis allerdings heißen nur so, sind aber ganz ohne Alkohol gefertigt. Es gibt zwei Varianten zur Entstehung ihrer Bezeichnung:

  1. Der Hersteller Maynard war Methodist und Abstinenzler und wollte so den Alkoholkonsum seiner Kunden mindern.
  2. Er wollte seine Süßigkeiten als so qualitativ wie feinen Wein verkaufen und gab ihnen deshalb entsprechende Namen.

Und dann gibt es da ja auch noch Lachgummi von nimm2 :-) Hierzu schreibt der Hersteller Storck: „Viele nennen Fruchtgummis auch ‚Weingummi‘. Der Name nimm2 Lachgummi soll aber für Fröhlichkeit und Spaß stehen, den man beim Naschen dieses Produktes und beim Legen lustiger Figuren hat. Schließlich ist Lachen gesund – und wer will beim Naschen schon weinen?“

Die größten Hersteller von Gummibonbons in Deutschland sind Haribo, Katjes und Trolli, es gibt aber auch viele leckere internationale Produzenten wie Red Band, Panda oder Bassett’s.