Vegan, glutenfrei und laktosefrei – nicht nur ein Trend

Autor: Sophie Havkost am 26. September 2017

Mittlerweile sind es immer mehr Menschen, die sich dazu entscheiden vegan oder- und glutenfrei zu leben oder leben zu müssen. Vor allem in der kommenden Weihnachtszeit kann das eine ziemliche Herausforderung sein, tolle Leckereien zu finden.

Warum Vegan? Veganismus ist eine Lebens- und Ernährungsweise, bei der die Menschen alle tierischen Lebensmittel meiden. Ethisch motivierte Veganer achten zumeist auch bei Kleidung auf deren Ursprung, dass die Produkte frei von Tierversuchen sind.

Was genau ist überhaupt Gluten? Gluten wird im Volksmund auch Kleber- oder Getreideeiweiß genannt. Diese Eiweiße sorgen beim Backen für eine lockere Struktur des Teigs und werden häufig auch als Bindemittel eingesetzt. Bei Menschen mit Gluten-Unverträglichkeit oder Zöliakie lösen sie gesundheitliche Beschwerden aus. Für Gesunde sind sie dagegen ungefährlich. Glutenfreie Lebensmittel enthalten diesen Stoff nicht.

Milchprodukte – aber bitte ohne Laktose! Bei einer Laktoseintoleranz wird der mit der Nahrung aufgenommene Milchzucker als Folge fehlender oder verminderter Produktion des Verdauungsenzyms Laktase nicht oder unvollständig gespalten. Etwa 75% der erwachsenen Weltbevölkerung hat eine Laktoseintoleranz.

Nach dieser kurzen Einführung können Sie aufatmen, denn wir bei World of Sweets haben ein breitgefächertes Sortiment, sodass jeder auf seine Kosten kommt. Es ist gar nicht so einfach im Alltag glutenfreie Kekse, laktosefreie Schokolade oder vegane Fruchtgummis zu finden. Entweder sind diese Produkte nicht in jedem Geschäft zu erhalten, recht kostspielig oder entsprechen am Ende doch nicht unseren Erwartungen.
Zum Glück haben wir dieses Thema nicht vernachlässigt und legen Wert auf eine große Auswahl wie z. B. Lebkuchen, Marmeladen, Fruchtgummis, Keksen, Schokolade und vieles mehr.
Nutzen Sie ganz einfach auf unserem Online Shop die Filterfunktion, damit ersparen Sie sich das Durchlesen jeder Zutatenliste. Viel Spaß beim Stöbern!


Ostern oder Warum der Hase die Eier legt

Autor: Sophie Havkost am 23. März 2017

123

Wenn wieder bunt bemalte Eier in den Sträuchern hängen, weiß jeder Bescheid: in schnellen Sätzen nähert sich das Osterfest. Und wie jedes Jahr freuen sich die Kinder darauf, dass nächtens der Osterhase die leckeren Schoko-Eier bringt. Aber woher stammt eigentlich der Brauch, den Hasen und die Eier mit dem Osterfest zu verbinden?

Im christlichen Glauben steht das Ostern für die Auferstehung von Jesus Christus, gleichzeitig fällt der Feiertag in die Nähe des Frühlingsanfangs, so dass die heidnischen Feierlichkeiten zu diesem Anlass im Laufe der Zeit zu einem Fest verschmolzen und alte Bräuche übernommen wurden. In der griechischen Mythologie wird der Hase der Göttin Aphrodite zugeordnet, auch die germanische Erdgöttin Holda bediente sich des Langohrs als Boten. Der Hase steht durch seine hohe Fruchtbarkeit für das Leben – genauso wie das Ei. Die Sage, dass Tiere die bunten Eier bringen, existiert schon lange. Doch erst im 19. Jahrhundert hoppelte sich der Hase an die Spitze. Vorher waren es – je nach Land – Kuckuck, Storch oder Hahn.

Eier zu Färben und zu Bemalen war bereits bei den Ägyptern Tradition und ist bis heute in zahlreiche Kulturen integriert. In der christlichen Symbolik steht das Ei für die Auferstehung, und so ist seit dem 12. Jahrhundert die Eiersegnung Bestandteil der Feiertage. Die bunt dekorierten Eier sollen einerseits an die reiche Farbenpracht des Frühlings erinnern, andererseits stehen die Farbtöne für unterschiedliche Wünsche und Tugenden. Das Suchen der im Garten oder im Haus versteckten Eier durch Kinder findet zum ersten Mal in den 1680er Jahren Erwähnung. Durch das Verschenken der Eier sollte dem Nachwuchs die symbolisierte Lebenskraft übertragen und die Begeisterung für das Osterfest geweckt werden.

Inzwischen bestehen Osterhase und Ostereier meist aus Schokolade oder Marzipan und begeistern mit köstlichen Creme-Füllungen, Nougat oder Blätterkrokant. In bunten Wickelpapieren liegen sie in reich gefüllten Osternestern oder als Tischdeko auf dem festlich geschmückten Frühstückstisch. Aber nicht nur Kinder bekommen bei dem Naschspaß strahlende Augen, auch Erwachsene können sich dem süßen Genuss nicht entziehen. Wer könnte das schon, wenn er einen Blick in unsere reich gefüllte Osterkategorie geworfen hat? ;)

 


Kartoffelchips – eine knusprige Erfolgsgeschichte

Autor: Sophie Havkost am 20. Februar 2017

 

Foto ChipsSie sind gelb, knusprig, würzig und einfach lecker. Auf Partys oder beim Heimkino-Abend dürfen sie nicht fehlen. Die Rede ist natürlich von Kartoffel-Chips. Der krosse Knabberspaß ist aus unserer Snack-Kultur nicht mehr wegzudenken. Deshalb wollen wir uns ein wenig der Entstehungsgeschichte widmen.

Vor den Chips kamen die Pommes frites. Bereits im 17. Jahrhundert wurden die frittierten Kartoffel-Stäbchen in Belgien zu Fisch serviert. Und eben diese soll laut Überlieferung der amerikanische Großunternehmer Cornelius Vanderbilt bestellt haben, als er im August 1853 in einem Hotel im US-amerikanischen Saratoga Springs residierte. Zweimal ließ er sie zurückgehen mit dem Argument, sie seien ihm zu dick. Aus lauter Frust schnitt der Koch George Crum darauf die Kartoffeln in derart dünne Scheiben und frittierte sie so knusprig, dass der Gast sie bestimmt nicht mit der Gabel würde essen können. Doch statt sich zu ärgern, war Vanderbilt von der Kreation begeistert und wenig später wurde sie als „Saratoga Chips“ auf der Speisekarte angeboten. Als alternative Geschichte gilt die Version, dass Crums Schwester eine zu dünne Kartoffelscheibe aus Versehen in heißes Fett fallen ließ. Der Koch war von dem entstanden Chip derart angetan, dass er sie im Hotelrestaurant anbot.

Die industrielle Produktion der beliebten Kartoffel-Chips begann in den 1920er Jahren nach Erfindung einer Kartoffelschälmaschine durch Herman Lay – die Marke Lay’s war geboren. Zuerst gab es den Knabberspaß nur in der Variante gesalzen. Erst in den 40er Jahren begann ein irischer Kleinbetrieb damit, Chips in den Geschmacksrichtungen Cheese’n’Onion sowie Salt’n’Vinegar herzustellen. Nach Deutschland kamen die Chips im Zweiten Weltkrieg durch die amerikanischen Soldaten. 1951 startete die deutsche Produktion durch die heutige Firma Bahlsen-Lorenz.

Ob dick oder dünn, Bio oder von Hand frittiert, gebacken oder als Stapelchips – die würzigen Snacks-Stars existieren in so vielfältigen Varianten wie es Geschmäcker gibt. Funny-frisch, Crunchips, Kettle Chips, Pringles, Tyrrells und Walkers sind nur einige Marken, die bei Knabber-Fans in aller Munde sind. Chips können aber weit mehr als nur Kartoffeln. Tortilla Chips, auch als Nachos bekannt, werden zum Beispiel aus Mais gemacht und traditionell mit leckeren Dips gegessen. Aus Asien kommt die Spezialität Krupuk, sogenannte Garnelenchips, die auf der Basis von Tapiokamehl gefertigt werden. Auch Gemüse, Bohnen oder Reis werden zu knusprigen Scheiben verarbeitet. Bei soviel Auswahl kann keiner widerstehen.


Pralinen – Die mundgerechte Versuchung

Autor: Sophie Havkost am 7. Dezember 2016

Mundgerecht, dekorativ und einfach köstlich. Pralinen sind der süße Inbegriff von Zuneigung und werden das gesamte Jahr über zu Feiertagen oder zum Geburtstag verschenkt. Der aufwendige Prozess der Herstellung der gefüllten Schokoladen macht sie zur Krönung der Chocolatier-Kunst.

Über die Entstehung der Praline haben sich zwei Geschichten etabliert. Als Erfinder gilt zum einen der Koch eines Ministers Ludwigs XIV., der im 17. Jahrhundert Mandeln einzeln in Zucker tauchte, bevor sie dann versehentlich in einen Topf mit heißer Schokolade fielen. Er bot die Unfall-Kreation trotzdem an und benannte sie nach seinem Herrn: „Praslin“. Als zweiter Vater der Praline gilt der Schweizer Jean Neuhaus, der ab 1857 in seiner Apotheke im belgischen Brüssel Medikamente in Schokolade anbot, um deren Einnahme schmackhafter zu gestalten. Sein Enkel ersetzte 1912 den Inhalt durch frische Sahne: die Praline ist geboren.

Einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der mundgerechten Köstlichkeiten hat ohne Zweifel die Conchier-Maschine des Schweizers Rodolphe Lindt geleistet. Das 1879 erfundene Gerät ermöglichte die Herstellung einer gleichmäßig flüssigen Schokoladen-Masse, die sich leicht in Formen gießen lässt und sich durch ihren besonders zarten Schmelz auszeichnet.

Aber welche Bedingungen muss eine Praline erfüllen, um sich auch so nennen zu dürfen? Die Grundvoraussetzungen sind ein Schokoladen-Anteil von mindestens 25 Prozent, eine Füllung sowie die mundgerechte Größe der süßen Delikatessen. Entsprechen die Maße oder die Anteile nicht den Anforderungen, muss sich das Produkt Konfekt nennen.

Wenn Ihr auf der Suche nach den raffinierten Gaumenfreuden seid, werdet Ihr bei World of Sweets mit Sicherheit fündig. Denn neben den Klassikern von Lindt, den Marzipan-Spezialitäten von Niederegger und der weltberühmten Mozart-Kugel von Reber gibt es in unserem Shop zahlreiche Pralinen für Jung und Alt. Ob kleine Aufmerksamkeiten für Kinder von Disney, den beliebten Leckereien von Ferrero oder exquisite Kreationen von Schwermer, GuyLian oder Trumpf – hier habt Ihr die breite Auswahl für Eure Lieben oder Euch selbst.


Süß und saftig – Marzipan

Autor: Sophie Havkost am 30. November 2015

Es gehört zu Weihnachten wie Lebkuchen, würzig schokolierte Mandeln oder Printen: Marzipan.

Sowohl in Lübeck als auch in Königsberg existiert die Legende, dass Marzipan zu Beginn des 15. Jahrhunderts nach einer Hungersnot dort erfunden worden sei. Das ist jedoch relativ unwahrscheinlich, da die Hauptzutaten in der Epoche als sehr wertvoll und teuer galten. Vielmehr kam die süße Verführung aus gemahlenen Mandeln und Zucker im Mittelalter mit den Arabern nach Europa und wurde zuerst von Apothekern – mit Rosenwasser verfeinert – als Potenzmittel und Arznei gegen Verdauungsbeschwerden verkauft. Zudem erfreute sich die Leckerei als Konfekt im europäischen Adel großer Beliebtheit.

Einer der bekanntesten Hersteller in Deutschland sitzt im hohen Norden – das Lübecker Familienunternehmen Niederegger. Der Klassiker schlechthin ist das in rote Folie gewickelte „Schwarzbrot“ – mit einem Überzug aus Zartbitter-Schokolade –, das seit Generationen unter dem Weihnachtsbaum verschenkt und genossen wird. Aber auch die mundgerechten Marzipankartoffeln und geschmackvollen Pralinen sind zu den Feiertagen eine willkommene Nascherei. Im Zusammenspiel mit aromatischem Nougat macht der Leckerbissen auch in raffinierten Pasteten-Kreationen eine gute Figur, und verwöhnt Genießer als feine Geschmackskomponente in Getränken wie Tee, Kakao und Kaffee.

Aber nicht jedes Marzipan ist gleich – so wird für die genaue Bezeichnung nach dem Mischverhältnis von Rohmasse und Zucker unterschieden. Für die Rohmasse selbst werden zwei Teile gemahlene Mandeln und ein Teil Zucker erhitzt und dabei gerührt. Gewöhnliches Marzipan enthält 50% Rohmasse und 50% Zuckerzusatz, während Edelmarzipan im Verhältnis 70/30 hergestellt wird. Lübecker Edelmarzipan ist eine geschützte Herkunftsbezeichnung und wird in Lübeck und Umgebung im Verhältnis 90% zu 10% produziert. Grünes Marzipan hingegen wird unter Beigabe von Pistazien hergestellt und ist ein typisches Merkmal für die beliebten Mozartkugeln von Reber.

Das Gute an Marzipan: Es ist keine saisonale Süßigkeit, sondern das gesamte Jahr über erhältlich und stellt dank seiner gut formbaren Konsistenz die Grundlage für allerlei Figuren und leckere Nachbildungen, wie zum Beispiel die süßen Geschenkideen von Odenwälder Marzipan.