Das würzige Weihnachtsgebäck im Überblick – Spekulatius

Autor: Sophie Havkost am 13. November 2017

Bereits seit September kann man das leckere und hübsch verzierte Weihnachtsgebäck bei uns und im Supermarkt um die Ecke kaufen.
Spekulationen nach (Wortspiel!), soll der würzige Keks seinen Namen von dem lateinischen Wort „speculum“ erhalten haben, was so viel wie „Spiegel“ oder „Spiegelbild“ bedeutet.  Zudem war es in den Niederlanden üblich, den Heiligen Nikolaus „Speculaas“ zu nennen und sein Bild zu verschenken. Aus diesem Grund ist auch häufig der Nikolaus als Motiv auf dem Mürbeteiggebäck zu entdecken. In anderen Nationen wird der 6. Dezember häufig auch als Spekulatius- und nicht als Nikolaus-Tag bezeichnet.

Es gibt drei verschiedene Arten des Spekulatius:

Am Häufigsten ist der Gewürzspekulatius verbreitet, der durch die Gewürze Kardamom, Zimt und Gewürtznelke seinen typisch weihnachtlichen Geschmack erhält.

Der Mandelspekulatius enthält neben reichlich Mandelmehl und Mandelnsplittern auf der Unterseite etwas weniger Würze als der bekannte Gewürzspekulatius.

Sehr beliebt ist auch der Butter-Spekulatius, der mit seinem großen Anteil an Butter überzeugt.

In unserem Sortiment erhalten Sie neben klassischem Gewürzspekulatius natürlich auch Butter- und Mandelspekulatius.

Selbstverständlich gibt es mittlerweile noch viele weitere neue Spezialitäten mit Spekulatius zu entdecken: Weihnachtliche Schokolade mit feinem Spekulatius-Gewürz, Schokolade mit Spekulatiuskeksen, Müsliriegel, Pralinen und sogar vegane Spekulatius-Kekse.
Der Auswahl sind keine Grenzen gesetzt – wir sind gespannt, welche Kombinationen uns in den nächsten Jahren noch erreichen werden.


Instant-Wissen: Pasta-ABC

Autor: Sophie Havkost am 29. Mai 2015

Tortelloni oder Tortellini? Hier eine kleine Übersicht, wie Ihr anhand der Endung auf die Pastaform schließen könnt:

-elle: breit; zum Beispiel Tagliatelle oder Pappardelle
-ette/-etti: schmal oder klein; zum Beispiel Cappelletti
-ine/-ini: klein; zum Beispiel Spaghettini oder Tortellini
-oni: groß; zum Beispiel Cannelloni oder Tortelloni

Und: Der Zusatz „rigate“ bedeutet „geriffelt, „lisce“ steht für glatte Nudeln.


Instant-Wissen: Herrenschokolade

Autor: Sophie Havkost am 19. Januar 2015

Bissfeste Schokolade gibt es seit Mitte des 19. Jahrhunderts – und anfangs galt sie als süße und zartschmelzende Nascherei speziell für Kinder und Frauen. Die herbere, kräftigere und weniger süße Bitterschokolade soll sich durch den Begriff „Herrenschokolade“ von anderen Sorten abgrenzen.

Somit erklärt sich auch der Namensursprung für die Herrentorte, die mit einer dunklen Kuvertüre überzogen ist.


Instant-Wissen: Fruchtgummi vs. Weingummi

Autor: Sophie Havkost am 9. Januar 2015

Es gibt sie in den verschiedensten Farben und Formen, in süß oder sauer, pur oder gezuckert. Die Rede ist von Gummibonbons. Aber worin genau liegt der Unterschied zwischen Weingummi und Fruchtgummi? Sind es nur zwei Bezeichnungen für das gleiche Produkt oder sind sie wirklich verschieden? Und ist in Weingummi tatsächlich Alkohol enthalten?

Die Hauptbestandteile von Gummibonbons sind Zucker, Glukosesirup und Verdickungsmittel. Hinzu kommen Frucht- und Pflanzenzusätze für Farbe und Geschmack sowie etwas Zitronensäure. Beim Einkochen unter Vakuum bleibt ein Wasseranteil von ca. 14 bis 18 Prozent in der gelierten Masse erhalten, wodurch die Süßigkeiten ihre charakteristische Konsistenz erhalten. Nach Zugabe der Geschmack und Farbe liefernden Zutaten wird die Mischung in Formen aus Stärke gegossen, die mit Hilfe von Gipsvorlagen in Puder gedrückt wurden. Nach dem Trocknungsprozess wird die Stärke durch Sieben entfernt – schon sind die bunten Süßwaren (fast) fertig. Sollen sie schön glänzen, erhalten die Bonbons nun eine Behandlung mit Wasserdampf, Pflanzenfett oder Bienenwachs. Andere werden in Kristallzucker gewälzt oder mit Schaumzuckermasse versehen.

Das am häufigsten verwendete Verdickungsmittel in Deutschland ist Gelatine vom Schwein. Für Menschen, die aus religiösen oder ernährungstechnischen Gründen auf dieses tierische Produkt verzichten müssen, gibt es einige Alternativen:

  • Gummi arabicum (EU-Kennzeichnung E 414) ist ein natürliches Bindemittel aus dem Pflanzensaft der Akazienrinde und war schon im alten Ägypten bekannt. Man findet den Stoff häufig in Gummibonbons aus dem Apothekenbereich.
  • Stärke wird aus Kartoffeln, Getreide, Reis, Mais oder Maniok (auch unter dem Namen Tapioka bekannt) gewonnen und ist farb- und geruchlos.
  • Agar-Agar (EU-Kennzeichnung E 406) wird aus Algen gewonnen und ist etwa 4-mal so wirksam wie Gelatine. Der Preis in Europa für Agar ist jedoch verhältnismäßig hoch, weshalb die Verwendung gering ist.

Zuckerfreie Gummibonbons werden in der Regel mit Fruchtsäften zubereitet und unter Verwendung von Ersatzstoffen gesüßt.

Und wie sieht es nun mit Weingummi aus? Ja, in der Rezeptur ist tatsächlich Wein enthalten, aber der Alkohol verfliegt beim Kochen, so dass auch Kinder bedenkenlos davon naschen können. Englische Weingummis allerdings heißen nur so, sind aber ganz ohne Alkohol gefertigt. Es gibt zwei Varianten zur Entstehung ihrer Bezeichnung:

  1. Der Hersteller Maynard war Methodist und Abstinenzler und wollte so den Alkoholkonsum seiner Kunden mindern.
  2. Er wollte seine Süßigkeiten als so qualitativ wie feinen Wein verkaufen und gab ihnen deshalb entsprechende Namen.

Und dann gibt es da ja auch noch Lachgummi von nimm2 :-) Hierzu schreibt der Hersteller Storck: „Viele nennen Fruchtgummis auch ‚Weingummi‘. Der Name nimm2 Lachgummi soll aber für Fröhlichkeit und Spaß stehen, den man beim Naschen dieses Produktes und beim Legen lustiger Figuren hat. Schließlich ist Lachen gesund – und wer will beim Naschen schon weinen?“

Die größten Hersteller von Gummibonbons in Deutschland sind Haribo, Katjes und Trolli, es gibt aber auch viele leckere internationale Produzenten wie Red Band, Panda oder Bassett’s.