Instant-Wissen: Printen

Autor: Sophie Havkost am 10. Dezember 2014

Printen sind flache Lebkuchen mit weihnachtlichen Gewürzen. Es gibt sie als Hart- und Weichprinten.

Die Bezeichnung geht auf das englische „print“ bzw. das niederländische „prent“ zurück, das auch im Öcher (Aachener) Platt vorkommt. Gemeint ist der Abdruck, mit dem das Gebäck im 15. Jahrhundert mithilfe von Presswerkzeugen verziert wurden.

Zu den verwenderten Gewürzen zählen in der Regel Zimt, Anis, Muskatblüten, Nelken, Kardamom, Koriander und Piment. Zudem werden auch Orangeat, Zitronat und Ingwer verwendet.

Besonders bekannt sind Aachener Printen, die namentlich geschützt sind.
In manchen Teilen Deutschlands gibt es printenähnliche Lebkuchen, die „Magenbrot“ heißen, weil die verwendeten Gewürze als magenschonend gelten.

Wir warten auf den Tag, an dem wir Printen aus dem 3D-Drucker erhalten :-)


Instant-Wissen: Baguette

Autor: Sophie Havkost am 19. November 2014

„Baguette“ heißt übersetzt „Stöckchen“ bzw. „Stäbchen“. Kauft man in Frankreich das originale „Baguette de tradition française“, so darf es laut Brotverordnung nur aus Weizenmehl, Wasser, Hefe und Salz bestehen.

In anderen Teilen der Welt wird das Baguette auch Parisette, Pariserbrot, Stangenbrot, Meterbrot, Franzosenbrot oder Partystange genannt.


Instant-Wissen: Saft, Nektar & Co.

Autor: Sophie Havkost am 30. Oktober 2014

Wann handelt es sich um Saft? Wann um Nektar? Und was ist ein Fruchtsaftgetränk? Hier kommt ein Überblick:

Saft:
Diese Bezeichnung darf nur verwendet werden, wenn zu 100 Prozent Fruchtfleisch oder Fruchtsaft des jeweiligen Obst oder Gemüses eingesetzt wird. Fruchtsaft darf hingegen auch aus Konzentrat gewonnen werden. Hierfür wird dem ursprünglichen Saft das Wasser entzogen und später wieder hinzugefügt. Durch das geringere Volumen können Lager- und Transportkosten eingespart werden. Konzentrate sind zudem haltbarer als der ursprüngliche Saft. Dies ist zum Beispiel bei exotischen Früchten ein wichtiger Faktor.

Direktsaft:
Beim Direktsaft wird auf Konzentrate verzichtet. Der aus Früchten und Gemüse gepresste Saft wird direkt abgefüllt.

Nektar:
Fruchtnektar besteht zwischen 25 und 50 Prozent aus Früchten. Der Rest setzt sich in der Regel aus Wasser und Zucker zusammen.

Fruchtsaftgetränk:
Bei dieser Bezeichnung handelt es sich um die Ausführung mit dem geringsten Fruchtsaftanteil. Je nach Fruchtsorte sind hier Werte ab 6% vorgeschrieben.


Instant-Wissen: Marmelade, Konfitüre & Co.

Autor: Sophie Havkost am 29. Oktober 2014

Du wolltest schon immer wissen, weshalb es mal „Marmelade“, mal „Konfitüre“, „Fruchtaufstrich“ oder „Gelee“ heißt? Dann haben wir etwas für Dich.

Die Unterscheidung geht auf gesetzliche Verordnungen zurück, die in erster Linie den Mindestfruchtanteil und die Zubereitungsart regeln.

► Marmelade
Diese Bezeichnung darf seit einigen Jahren nur noch für Erzeugnisse aus Zitrusfrüchten verwendet werden. Marmelade kann zum Beispiel aus Fruchtmark, Saft oder Schalen von Zitronen oder Orangen hergestellt werden und enthält in der Regel keine Fruchtstückchen. Für 1 kg Marmelade sind mindestens 200 g Zitrusfrüchte vorgeschrieben.

► Konfitüre
Der Mindestfruchtanteil beträgt hier 350 g pro 1000 g (bei „Konfitüre extra“ höher). Konfitüren können aus einer oder mehreren Fruchtarten hergestellt werden und enthalten in der Regel sichtbare Fruchtstückchen.

► Gelee
Wird für die Herstellung Fruchtsaft statt ganzen Früchten verwendet, wird dies als Gelee bezeichnet.

► Fruchtaufstrich
Für diesen Begriff gibt es keine gesetzliche Regelung. Er wird für Brotaufstrich aus Früchten verwendet, der nicht zu den anderen genannten Klassifizierungen gezählt werden kann.


Instant-Wissen: Donut

Autor: Sophie Havkost am 28. Oktober 2014

Der Begriff Donut (amerikanisch-englisch) geht auf das britisch-englische „Doughnut“ zurück („dough“ = Teig; „nut“ = Nuss).

„Nut“ bezieht sich hierbei jedoch auf die englische Bezeichnung für „Schraubenmutter“.

Frei übersetzt also: Teigkringel :-)